Anfang November hatte der Aikido Verband Berlin-Brandenburg Markus
Hansen, 4. Dan, zu einem Landeslehrgang eingeladen. Dieser Einladung
folgten 33 Aikidoka aus Berlin, Brandenburg, Thüringen und Sachsen und
sorgten für eine gut gefüllte Matte.
Nachdem wir uns schon im
Vorfeld über die besonderen Trainingsmethoden im hohen Norden
informieren konnten (Anm.: 1. Schietwetterlehrgang in Kiel), waren wir
schon ganz gespannt. Schnell stellten wir fest, dass die
Aikido-Techniken dort auch genauso ausgeführt werden wie bei uns.
Was uns Berlinern jedoch in dauerhafter Erinnerung bleiben wird, sind
die Erklärungen und bildlichen Beschreibungen, mit denen Markus uns die
Techniken erklärte. Anhand einer Geschichte von Cowboys, Postkutschen
und schönen Frauen verdeutlichte er die Bewegungen, die Uke’s
Gleichgewicht beim Irmi-nage brechen. Und beim Ausführen eines
Shiho-nage wird sicher der ein oder andere an Markus Erklärung des
„Kuchenteigschüssel auslecken“ denken.
Im weiteren Training zeigte uns Markus mit einer Kombination aus
bekannten Bewegungen und der Verlagerung des Schwerpunktes, dass selbst
bei unpräzise ausgeführten Techniken noch einiges zu retten ist.
Am Sonntag lag der Schwerpunkt auf dem Einsatz des Zentrums und wie
wichtig es ist, dass das Zentrum in der Abwurfphase in Abwurfrichtung
zeigt. So war für jeden Aikidoka – ob erfahren oder unerfahren – eine
Menge Neues dabei.
Am Sonntagmittag endete ein schöner und aufschlussreicher Lehrgang und
wir verabschiedeten Markus und seine Begleiter mit einem üppigen
(Kuchen-)Buffet.



















